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Methoden nach den Kapitalarten des intellektuellen Kapitals

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Hintergrundinformationen zum Intellektuellen Kapital:

Das Intellektuelle Kapital bezeichnet alle für die Geschäftstätigkeit wichtigen immateriellen Faktoren. Die Unterscheidung von drei Arten des Intellektuellen Kapitals hat sich mittlerweile als Standard herausgestellt.

  • Humankapital ist der Oberbegriff für Kompetenzen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen der einzelnen Mitarbeiter. Das Humankapital einer Organisation umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die die einzelnen Mitarbeiter in die Organisation einbringen. Es ist im Besitz des Mitarbeiters und verlässt mit ihm die Organisation.
  • Strukturkapital ist der Oberbegriff für alle Strukturen, die die Mitarbeiter einsetzen, um in ihrer Gesamtheit die Geschäftstätigkeit durchzuführen, also um produktiv und innovativ zu sein. Das Strukturkapital ist im Besitz der Organisation und bleibt auch beim Verlassen einzelner Mitarbeiter weitgehend bestehen.
  • Beziehungskapital ist der Oberbegriff für alle Beziehungen zu organisationsexternen Gruppen und Personen, die in der Geschäftstätigkeit genutzt werden (können).

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SeiteIntellektuelles KapitalKurzbeschreibung
2-5-1 StorytellingStrukturkapital, HumankapitalStandardisierte Form eines Debriefings, die dem unmittelbaren Lernen aus Erfolgen/Fehlschlägen dient (wissens- und erfahrungssichernde Prozess).
AbonnementsStrukturkapitalAbonnements unterstützen bei der Informationsbereitstellung, bei der der Nutzer die Informationsquellen und -intervalle selbst bestimmt, um bei Neuerungen automatisch informiert zu werden.
Ad-hoc ManoeverkritiksitzungStrukturkapitalspontane Variante des Debriefings, die sofort nach einem kritischen Arbeitsschritt oder Ergebnis durchgeführt wird, um von den noch frischen Erinnerungen zu lernen
Agenda-Meeting-SystemStrukturkapitalAgenda-Meeting-Systeme zählen zu den Kooperationssystemen, die als Groupwaretools dazu dienen, virtuelle Treffen zu planen, durchzuführen und nachzubereiten.
AgentensystemeStrukturkapitalAgentensysteme sind Systeme künstlicher Intelligenz, die autonom und zielgerichtet im Namen einer Organisation arbeiten. Ein Agentensystem hat ein eigenes Ausführungsprofil und kann während seines Lebenszyklus Aufgaben auf eigene Initiative (und in Kooperation mit anderen Agenten) ausführen. Ein Agentensystem hat eine Eigenschaft, die festlegt, wer zu seiner Benutzung autorisiert ist.
Anekdoten-ZirkelStrukturkapital, HumankapitalMethode zur Kommunikationsförderung, die durch ihren narrativen Ansatz und eher informellen Charakter den Beziehungsaufbau sowie den Erfahrungsaustausch durch das Sichern und Weitergeben von Erfahrungswissen fördert.
ArbeitsgestaltungsmaßnahmenStrukturkapital, HumankapitalZu Arbeitsgestaltungsmaßnahmen gehören alle Ansätze, die durch Änderungen der Routine-Tätigkeiten zu Lerneffekten beim Mitarbeiter führen, wie z.B. Job Rotation oder Wandernde Schnittstellen/Teams (s. Methode zur Wissens- und Kompetenzentwicklung).
ArgumentationskartenStrukturkapital, HumankapitalMethode zur Repräsentation von Wissen, bei der Diskussionsprozesse und -abläufe visuell dokumentiert werden.
AssoziationspaarbildungStrukturkapital, HumankapitalKreativitätstechnik, bei der durch das Herstellen kreativer Gedankenverbindungen zwischen Begriffen aus verschiedenen Wissensgebieten (Domäne, Alltag) ein tieferes Verständnis für die Fachbegriffe innerhalb einer Personengruppe angestrebt wird.
Austrittsbarrieren/AnreizsystemeStrukturkapital, HumankapitalDurch den Aufbau von Austrittsbarrieren und durch die Schaffung von Anreizsystemen werden Mitarbeiter/externe Experten mit für das Unternehmen wichtiger Expertise an die Organisation gebunden. Austrittsbarrieren und Anreizsystemen zählen somit zu den Methoden zur Wissensbewahrung ausscheidender Mitarbeiter.
BegegnungsräumeStrukturkapitalBegegnungsräume und Info Center sind der infrastrukturelle Rahmen zur Unterstützung des informellen Austauschs und zur unternehmensweiten Verbreitung von Informationen (z.B. Kaffeeräume mit Informationswänden) sowie zur Erzeugung von Wissen (z.B. Innovation Space, Kreativecken).
BenchmarkingStrukturkapital, BeziehungskapitalBenchmarking ist eine wissenserzeugende Methode, bei der qualitative u/o. quantitative Vergleiche (z.B. zwischen Unternehmen), mit dem Ziel gute Praktiken zu identifizieren und das Lernen der Organisation zu fördern, gezogen werden.dern.
Best PracticeStrukturkapitalAls Good oder Best Practice (dt. gute oder beste Praktiken) werden bewährte Vorgehensweisen verstanden, die im Rahmen eines wissens- und erfahrungssichernden Prozesses mit dem Ziel der unternehmensweiten Anwendung gesammelt und weiterentwickelt werden.
BeziehungslandkarteStrukturkapital, BeziehungskapitalVisualisierungstechnik, die im Rahmen des Managements sozialer Netzwerke eingesetzt werden kann um Beziehungen innerhalb einer Organisation, einer Organisationseinheit oder eines Teams abzubilden
Bildungsbedarfsanalyse (BBA)Strukturkapital, HumankapitalDie Bildungsbedarfsanalyse ist eine Methode des Kompetenzmanagements, die es ermöglichen soll, den tatsächlich vorhandenen Bedarf an (Weiter-)Bildung systematisch und möglichst genau zu ermitteln.
Bulletin BoardStrukturkapitalBulletin Boards sind eine spezielle Art eines Diskussionsforums. Im Gegensatz zu einem klassischen Forum, in dem der Verlauf der Diskussionsbeiträge (Thread) in einer hierarchischen Beitragsstruktur dargestellt und fokussiert wird, ordnet ein Bulletin Board die einzelnen Beiträge nach Themen. Es werden alle Themen auf seiner Übersichtsseite mit dem Titel des ersten Beitrags zu einem Thema gelistet. Alle weiteren zu diesem Thema dazugehörigen Beiträge werden auf einer Seite („flache“ Beitragsstruktur) chronologisch geordnet dargestellt.
Canvas ChecklisteStrukturkapitalSpezielle Form der Checkliste, die der Strukturierung und Dokumentation von Prozesswissen dient. Die Canvas Checkliste enthält in passender Reihenfolge durchnummerierte Blöcke mit einer Abfolge von Fragen oder Checkpunkten zu dem bestimmten Themengebiet, Arbeitsablauf oder Prozess.
ChecklistenStrukturkapitalChecklisten dienen der Arbeitserleichterung für wiederkehrende Abläufe. Checklisten sind ein Instrument zur Standardisierung von Prozessen.
CommunitiesStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalCommunities sind informelle, meist abteilungsübergreifende Gruppen mit gemeinsamem inhaltlichem Interesse und Fokus. Sie können gezielt für Aufbau und Verbreitung neuen Wissens genutzt werden.
Content-Management-Systeme (CMS)StrukturkapitalBei einem Content-Management-System handelt es sich um ein inhaltsorientiertes System, das beispielsweise Inhalte einer Website verwaltet (Tools des Enterprise Content Management). Auf diese Weise werden der redaktionelle Inhalt und das Layout getrennt, sodass beide separat voneinander verändert werden können, ohne in den jeweils anderen Bereich einzugreifen. So werden die Verwaltung und Verarbeitung von Inhalten vereinfacht.
Data-Mining-SystemeStrukturkapitalDer Begriff Data Mining umschreibt das Fördern von wertvollen verschütteten Informationen aus großen Datenbeständen. Aus einer Vielzahl von Daten können mit Data-Mining-Systemen neue Daten in Form von Beziehungen zwischen den ursprünglichen Daten extrahiert werden.
DatenbankenStrukturkapitalDatenbanken sind wissens- und erfahrungssichernde Artefakte, die genutzt werden, um strukturierte Informationsmengen für Mitarbeiter schnell zugänglich zu machen. Einsatzzwecke, Umfänge, Tools und Technologien sind dabei vielfältig.
DebriefingsStrukturkapital, HumankapitalDebriefings oder Manöverkritiksitzungen sind Erfahrungssicherungsworkshops bzw. kurze Teambesprechungen unmittelbar nach Abschluss eines Projektes (o.ä.), einer Aufgabe oder einem kritischen Arbeitsschritt. Sie dienen der Reflektion, um unmittelbar aus Erfolgen und Fehlern zu lernen und die Erkenntnisse sofort für weitere Projekte, Aufgaben und Arbeitsschritte nutzbar zu machen und zählen somit zu den wissens- und erfahrungssichernde Prozessen.
DiskussionsforenStrukturkapital, BeziehungskapitalIn Diskussionsforen wird ein – meist problemorientierter – strukturierter Informationsaustausch auf elektronische Weise abgebildet.
Dokumenten-Management-Systeme (DMS)StrukturkapitalDokumenten-Management-Systeme (DMS) sind inhaltsorientierter Systeme, die als Tools des Enterprise Content Management dazu dienen, den Lebenszyklus der Dokumente von der Entstehung bis zur Langzeitarchivierung zu kontrollieren.
E-CoachingStrukturkapital, HumankapitalE-Coaching ist wie Coaching eine Form von lernpartnerschaftlicher Beziehung (Lernpartnerschaft), nur unter Zuhilfenahme von digitalen Medien.
Egozentrierte BeziehungslandkarteStrukturkapital, HumankapitalVisualisierungstechnik, die im Rahmen des Managements sozialer Netzwerke eingesetzt werden kann, um das persönliche Beziehungsnetzwerk einer Person im beruflichen Kontext abzubilden. Sie ist eine Sonderform der Beziehungslandkarte.
(Enterprise-)Data-Warehouse-SystemeStrukturkapital(Enterprise-) Data-Warehouse-Systeme sind themenorientierte, integrierte, nicht volatile, zeitvariante und strategische Datenbanken, die (alle Daten einer Organisation speichern und) Entscheidungen des mittleren und oberen Managements unterstützen und somit zu den Managementinformationssysteme gehören. (Enterprise-) Data-Warehouse-Systeme bieten im Rahmen des Wissensmanagements eine effiziente Möglichkeit zur Integration strukturierter Daten. Unter Verwendung von Analyse- und Berichtsystemen können somit aktuelle Informationen erzeugt werden, welche die Grundlage für den Erwerb neuen Wissens darstellen.
Enterprise Content ManagementStrukturkapitalEnterprise Content Management (ECM) bezeichnet die systematische Aufbereitung von Informationen (Informationsmanagement) mittels inhaltsorientierter Systeme sowie Groupware und beschäftigt sich mit strukturierten (z.B. Rechnungen, Personalakten), schwachstrukturierten (z.B.: E-Mails, Artikel) oder unstrukturierten Informationen (Gesprächsnotizen), die auch als Dokumente oder Content bezeichnet werden. Daten und Dokumente werden dabei zu einer ganzheitlichen Sicht auf alle zusammengehörigen Informationen zusammengeführt. ESM umfasst die Anwendung von Tools zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer Prozesse.
(Enterprise) Social Software (ESS)Strukturkapital, BeziehungskapitalSocial Software umfasst Tools des Web 2.0 (Weiterentwicklung des Webs, die sich stärker als früher auf Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit konzentriert) und hat sich aus Unternehmenssicht zu Enterprise-Social-Software (ESS) entwickelt. Enterprise-Social-Software stellt einen digitalen Begegnungsraum dar, der unterschiedliche Arten von Social Software unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche integriert.
EntscheidungsbäumeStrukturkapitalForm der übersichtliche Darstellung mehrstufiger Entscheidungen, mit dem sich Entscheidungsträger die zur Verfügung stehenden Alternativen vor Augen führen und mit den potenziellen Resultaten in Verbindung bringen können, dargestellt als Verästelungen wie bei einem Baum (Visualisierungstechnik).
ExpertensystemeStrukturkapitalAls Expertensystem wird ein System künstlicher Intelligenz bezeichnet, wenn es in der Lage ist, Lösungen für Probleme aus einem begrenzten Fachgebiet (Wissensdomäne) zu liefern, die von der Qualität her denen eines menschlichen Experten vergleichbar sind oder diese sogar übertreffen (Expertenwissen). Als Synonym zu dem Begriff Expertensystem wird häufig auch von wissensbasiertem System gesprochen.
ExpertenverzeichnisStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalIn Expertenverzeichnissen oder auch Wissensquellen-/Wissensträgerkarten werden Kontaktinformationen und Kompetenzbeschreibungen von Mitarbeitern und Externen gesammelt, um schnell die richtigen Ansprechpartner zu finden. Sie sind eine spezielle Form der Wissenskarten.
FAQStrukturkapital, BeziehungskapitalFrequently asked questions (FAQ) bieten schnelle Standardantworten auf häufig aufkommende Fragestellungen in Unternehmen.
GroupwareStrukturkapitalGroupware umfasst IT-Tools, die virtuelle Begegnungsräume schaffen, die insbesondere die Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen unterstützen. Dazu gehören Anwendungen für die Organisation von E-Mails, Aufgaben, Terminen oder Kontakten.
HandbuchStrukturkapitalHandbücher o. Ä. enthalten standardisiertes Wissen zur Anwendung in der Organisation. Als Nachschlagewerke dienen sie der Wissenssicherung und Wissensverteilung.
IdeenmanagementStrukturkapitalUnter Ideenmanagement werden Ansätze zur Generierung neuen Wissens für verbesserte Abläufe oder Produktinnovationen verstanden.
Information MappingStrukturkapitalBei der Information-Mapping-Technik handelt es sich um eine Methode zur Analyse, Gliederung und Darstellung von Informationen (Visualisierungstechniken).
InformationsportalStrukturkapitalEin Informationsportal ist ein Tool des Enterprise Content Managements und stellt Informationen aus unterschiedlichsten Quellen in einer einheitlichen Benutzeroberfläche zur Verfügung.
IntranetStrukturkapitalAls Intranet wird ein organisationsinternes Computernetzwerk bezeichnet, das über eine grafische Benutzeroberfläche bedient werden kann. Dieses Netzwerk baut auf Internet-Technologien auf, ist jedoch nur für eine geschlossene Benutzergruppe (innerhalb der Organisation) zugänglich. Es erleichtert die Informationssuche, ermöglicht die gemeinsame Bearbeitung von Dateien und fördert die Kommunikation und Diskussion, da Diskussionsforen häufig Bestandteil dieses Netzwerks sind.
Kaskadierende ManoeverkritiksitzungStrukturkapitaleine Variante des Debriefings für große Projekte mit vielen Teammitgliedern bzw. mit geografisch verteilten Teams
Knowledge Management Road MappingStrukturkapitalStrategisches Werkzeug zur Planung und Koordination von Wissensmanagement-Aktivitäten in einer Organisation.
Knowledge ScorecardStrukturkapitalDie Knowledge Scorecard (in Anlehnung an die Balanced Scorecard) stellt kein reines Kennzahlensystem dar, sondern eine Methode zur strategischen Steuerung des Wissensmanagements einer Organisation. Sie ist eine Möglichkeit die Wirkung, also den Nutzen und nicht nur die Nutzung, von Wissensmanagement-Maßnahmen zu messen und zu bewerten.
KommunikationsförderungStrukturkapitalMethoden zur Förderung der Kommunikation, um den gemeinschaftlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu unterstützen.
LeitbildStrukturkapital, HumankapitalEin Leitbild bietet Orientierung für Mitarbeiter bzgl. Verhaltensweisen, Werten, Normen und Zielen des Unternehmens.
LernmanagementsystemeStrukturkapital, HumankapitalLernmanagementsysteme sollen die Umsetzung von E-Learning durch die Bereitstellung verschiedener Funktionalitäten sicherstellen und zählen zu den inhaltsorientierten Systemen (Tool des Kompetenzmanagements).
Lessons LearnedStrukturkapital, Humankapitalein wissens- und erfahrungssichernder Prozess des Lernens, bei dem Erfolge sowie Misserfolge systematisch dokumentiert und aufbereitet werden, um neue Erfahrungen ins organisationale Wissen zu integrieren
Managementinformationssysteme (MIS)StrukturkapitalManagementinformationssysteme (MIS) (auch Führungsinformationssysteme (FIS)) sind Softwaresysteme in der betrieblichen Datenverarbeitung, die insbesondere dem mittlere und obere Management Informationen zur Vorbereitung strategischer oder taktischer Entscheidungen liefern und es bei der Erfüllung nicht oder schlecht strukturierbarer Aufgaben unterstützen sollen.
MethodenframeworkStrukturkapitalMethodenframeworks sind aufeinander abgestimmte, unternehmensspezifische Methodensammlungen zur Erreichung der Unternehmensziele (z.B. Toyota Produktionssystem).
Mitarbeiter-AustrittsgesprächStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalAls systematischer Austausch mit Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen, sind Austrittsgespräche als Methoden zur Wissensbewahrung ausscheidender Mitarbeiter eine wichtige Informationsquelle für das Unternehmen. Ziel ist es, ggf. die Gründe und Umstände für die bevorstehende Trennung miteinander zu besprechen und mögliche Verbesserungspotenziale aufzudecken.
NewsgroupStrukturkapitalAls Newsgroup (engl. Nachrichtengruppe) wird ein spezielles virtuelles Diskussionsforum bezeichnet, in dem in der Regel zu einem umgrenzten Themenbereiche Postings ausgetauscht werden. Newsgroups unterscheiden sich von allgemeinen Diskussionsforen oder E-Mail-Verteilerlisten insofern, dass Nachrichten über das NNTP-Protokoll übertragen werden. Organisationsinterne Newsgroups leiten ihre Beiträge gar nicht oder nur an eine eingeschränkte Auswahl von Computern weiter.
NewsletterStrukturkapital, BeziehungskapitalAls Newsletter (engl. Mitteilungsblatt, Verteilernachricht oder Infobrief) wird ein meist digitales, regelmäßig erscheinendes Rundschreiben bezeichnet, in dem Updates oder Neuerungen an Kunden, Interessenten oder Mitarbeiter geschickt werden. Auf diese Weise werden alle schnell und mit wenig Zeitaufwand auf den gleichen Wissensstand gebracht, weshalb Newsletter zu den Methoden zur Wissensverteilung zählen.
OLAP-SystemeStrukturkapitalOLAP (Online Analytical Processing)-Systeme sind Managementinformationssysteme, deren Datenbanktechnologie in Abgrenzung zu relationalen Datenbanken analytische Anfragen auf und Auswerten von mehrdimensionalen Daten erlaubt. Ein (Enterprise-) Data-Warehouse-System kann als Quelle dienen, aus welcher die Daten für die Anfragen und Analysen stammen können. In diesem Verständnis stellt ein OLAP System eine Implementierung der Analyse- und Auswertungskomponente eines (Enterprise-) Data-Warehouse-Systems dar
OntologienStrukturkapital, HumankapitalMethode zur Repräsentation von Wissen, die dabei hilft die Struktur des Wissens eines Fachgebietes durch Konzeptionalisierung transparent zu machen und Probleme in der Kommunikation zu lösen.
OrganisationsanweisungenStrukturkapitalOrganisationsanweisungen sind verbindliche Regelungen für Prozesse (Verfahrensanweisungen, Verhaltensmaßregeln, Verordnungen) innerhalb eines Unternehmens und standardisieren das Wissen über Abläufe.
Organizational MemoryStrukturkapital, HumankapitalAls Organizational Memory (OM) werden alle Erfahrungen, Wissen, Informationen und Daten bezeichnet, die von einer Organisation in zugänglichen Wissensspeichern erfasst werden. Diese Wissensspeicher können Menschen und die Organisationskultur, aber auch konkrete/physische Gedächtnisstützen, wie z.B. Datenbanken, Dokumente und Computer sein. Erfahrungen, Wissen, Informationen und Daten sind Ergebnis des individuellen und organisationalen Lernens, die gesammelt, strukturiert, genutzt und wiederverwendet werden sollen. Das OM wird technisch durch ein Organizational Memory Information System (OMIS, auch: Corporate Memory) unterstützt.
PressespiegelStrukturkapital, BeziehungskapitalEin Pressespiegel ist eine Zusammenstellung von Artikeln, die zuvor in Presseprodukten bzw. deren Onlineausgaben veröffentlicht wurden. Er wird in Organisationen (Unternehmen, Behörden, Verbänden oder Vereinen) verbreitet und dient der Information von Mitarbeitern oder Mitgliedern und ist somit eine Methode zur Wissensverteilung. Im Unterschied zur Presseschau, die Botschaften von aktuellen Medienberichten redaktionell zusammenfasst, sammelt der Pressespiegel Medienberichte in Form von Clippings (Ausschnitten).
ProzessassistentStrukturkapitalProzessassistenten sind IT-Tools, die Prozesswissen transparent machen, indem sie bspw. eine Navigation durch die Prozesslandschaft erlauben und Dokumente bereitstellen und vernetzen.
ProzessmodellierungStrukturkapitalMethode zur Repräsentation von Wissen (Visualisierungstechnik), die darauf zurückgreift, dass Wissen in den zahlreichen Prozessen einer Organisation eingebettet ist. Genauso wie Geschäftsprozesse durch Modellierungsmethoden sichtbar und damit gestaltbar gemacht werden können, sollen auch die diese begleitenden und steuernden Wissensprozesse in einem gemeinsamen Prozessmodell als wichtiger Bestandteil des Wissens einer Organisation modelliert und gestaltet werden.
PushsystemeStrukturkapitalPushsysteme sind Suchdienste, die den Benutzer benachrichtigen, sobald Informationen vorhanden sind, die dem Profil des Benutzers entsprechen. Zu den Pushsystemen sind insbesondere Suchagenten, Abonnements, News Channels und Listserver zu rechnen.
RaummanagementStrukturkapital, BeziehungskapitalRaummanagement bedeutet die bewusste Gestaltung und Anordnung von Räumen im Unternehmen zur Unterstützung der Kommunikation und des Wissenstransfers.
RSS-FeedStrukturkapital, BeziehungskapitalDie Abkürzung RSS (Really Simple Syndication) steht für ein Format zur strukturierten Auslieferung von Informationen einer Webseite in Form von Text, Bild, Audio und/oder Video. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format wird als RSS-Feed bezeichnet. Werden die Inhalte einer mittels RSS-Channels abonnierten Webseite aktualisiert, wird der Abonnent automatisch darüber informiert. Die Bereitstellung und Nutzung eines RSS-Feeds dient der Informations- und Wissensverteilung.
Selbsterklärende OrdnerstrukturStrukturkapitalDas Ziel einer „selbsterklärenden Ordnerstruktur“ besteht darin, Dateiablagen so zu standardisieren, dass sich Mitarbeiter schnell in ihnen zurechtfinden.
Soziale Netzwerkanalyse (SNA)Strukturkapital, BeziehungskapitalVisualisierungstechnik, die im Rahmen des Managements sozialer Netzwerke eingesetzt werden kann, um die Strukturen in sozialen Systemen wie Organisationen oder informellen Netzwerken zu untersuchen. Im Gegensatz zur Beziehungslandkarte/Egozentrischen Beziehungslandkarte können die Akteure nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Teams, Organisationseinheiten und ganze Organisationen sein.
Story-Telling-One-DayStrukturkapital, Humankapitalverkürzte, eintägige Variante des Storytellings, um Erfahrungen mit wenig Zeitaufwand aus Projekten oder projektähnlichen Aufgaben zu erheben und zu dokumentieren (wissens- und erfahrungssichernde Prozess).
SuchdiensteStrukturkapitalSysteme zum Auffinden von subjektiv relevanten Informationen werden im Allgemeinen als Suchdienste oder Information Retrieval Systeme bezeichnet. Darunter sind sowohl Systeme zu fassen, welche ausgehend von einer Anfrage den aktuellen Informationsbestand durchsuchen (Suchmaschienen/Pullsysteme), als auch Systeme, die dem Benutzer unaufgefordert relevante Informationen zustellen, sobald diese verfügbar sind (Pushsysteme).
SuchmaschinenStrukturkapitalSuchmaschinen (Pullsysteme) für die unternehmensinterne Anwendung unterstützen das Finden relevanter Informationen im Datenbestand verschiedener Quellen des Unternehmens.
Systeme künstlicher Intelligenz (KI)StrukturkapitalSysteme künstlicher Intelligenz sind Hard- und Softwaresysteme, die ein intelligentes Problemlösungsverhalten zeigen, indem sie z.T. menschliche Vorgehensweisen nachbilden, um auf diesem Weg neue oder effizientere Aufgabenlösungen zu erhalten. Mithilfe von Systemen künstlicher Intelligenz können die Unternehmen, die in zunehmend dynamischen, komplexen und hyperkompetitiven Umgebungen wirtschaften, zukunftsrelevantes Wissen effektiver generieren und nutzen.
SzenariotechnikStrukturkapitalIn Szenario-Workshops werden in einem strukturierten Kommunikationsprozess Zukunftsmodelle erarbeitet. Die Gruppe besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Organisationsbereiche, die zunächst eine Leitfrage formulieren. Im nächsten Schritt werden Einflussfaktoren identifiziert und im Hinblick auf ihre zukünftige Entwicklung vernetzt. Das Ergebnis der Vernetzung sind Szenarios.
TeamarbeitStrukturkapital, HumankapitalTeamarbeit fördert den Wissenstransfer zwischen Mitarbeitern und kann als bewusstes Instrument zur Verteilung von relevantem Wissen genutzt werden. Teamarbeit unterstützt somit das organisationale Lernen und wird in verschiedensten Kontexten (z.B. in Projekten, bei Veranstaltungen, im Qualitätsmanagement, im Rahmen vom Kompetenzmanagement eingesetzt.
Text-Mining-SystemeStrukturkapitalText-Mining-Systeme sind Systeme künstlicher Intelligenz und liefern ihrem Benutzer unter Verwendung linguistischer, statistischer und mathematischer Verfahren Meta-Informationen zu textuellen Informationen, anhand derer er über die Relevanz der Informationen entscheiden kann.
Transfer StoriesStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalMethodischer Transfer von implizitem Erfahrungswissen eines Experten, insbesondere durch den Einsatz von narrativen Interviews. Ergebnis dieses wissens- und erfahrungssichernden Prozesses ist eine Wissenslandkarte angereichert mit narrativen Elementen, Kontext- und Hintergrundinformationen in visueller und textlicher Form.
TriadengespraechStrukturkapital, HumankapitalDas Triadengespräch ist eine Methode zur Wissensbewahrung ausscheidender Mitarbeiter. Es ist ein räumlich und zeitlich begrenztes, methodisch unterstütztes Gespräch, an dem drei Personen freiwillig teilnehmen (Experte, Novize und Laie für das Thema), um Wissen zu einem festgelegten Thema weiterzugeben. Die Methode kann immer dann eingesetzt werden, wenn in kürzester Zeit Wissen von einem Experten an einen Novizen weitergegeben werden soll.
UnternehmenskompetenzanalyseStrukturkapital, HumankapitalWissenserhebungsmethoden, die das Ziel verfolgt, Art und Struktur der in der Organisation vorhandenen Kompetenzen bzw. Kompetenzfelder zu ermitteln.
VisualisierungssystemeStrukturkapitalVisualisierungssysteme bilden Informationen und Wissen mit Hilfe einer ausgewählten Metapher (z. B. Netz oder Karte) ab und bedienen sich dazu graphentheoretischer Methoden. Somit ist unter Visualisierung hier keine Technik zur Darstellung multimedialer Inhalte zu verstehen. Zu beachten ist jedoch, dass nicht die Informationen bzw. das Wissen in der originären Form, sondern lediglich Metadaten abgebildet werden.
VisualisierungstechnikenStrukturkapitalVisualisierungstechniken dienen der Aufbereitung komplexer Informationen mit dem Ziel der Veranschaulichung und der einfachen Verteilung.
VorlagenStrukturkapital(Format-) Vorlagen (u. Ä.) zählen zu den wissens- und erfahrungssichernde Artefakten, den sie unterstützen die Standardisierung von Prozessabläufen und dienen der strukturierten Speicherung von Wissen und Informationen.
WikisStrukturkapital, HumankapitalWikis sind IT-Tools zur gemeinsamen Pflege von Informationen. In der Regel haben alle Mitarbeiter gleichberechtigt Zugriff und sind Autoren und Konsumenten gleichermaßen.
WissensanwendungskartenStrukturkapitalspezielle Art der Wissenskarten, die Beschreibungen von bewährten Vorgehensweisen oder Problemlösungen enthalten
WissensbestandkartenStrukturkapital, Humankapitalspezielle Art der Wissenskarten, die der Darstellung von Art und Ort von Wissensbeständen dient
WissensbilanzStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalDie Wissensbilanz ist ein strategisches Steuerungs- und Controlling-Instrument für das Management des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens.
WissensdialogeStrukturkapital, HumankapitalMethode zur Kommunikationsförderung, die durch strukturierte Besprechungen entweder den Wissensaustausch, die Wissensentwicklung, die Wissensbewertung oder die Umsetzung unterstützen
WissensentwicklungskartenStrukturkapital, Humankapitalspezielle Art der Wissenskarten, die das erforderliche Wissen und die erforderlichen Kompetenzen zur optimalen Abwicklung von erfolgsrelevanten Geschäftsprozessen beschreiben. Sie stellen die perfekte Ergänzung zur Wissensanwendungskarte dar. Ihr Einsatz erfolgt auch im Rahmen des Kompetenzmanagements.
WissenskartenStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalMethode zur Repräsentation von Wissen, die dabei hilft mit verschiedenen, strukturierten (graphischen) Darstellungsformen einen grundsätzlichen Überblick über das in einer Organisation vorhandene Wissen zu erlangen und Mitarbeitern den Zugriff auf Dokumente oder das Wissen anderer Mitarbeiter erleichtert. Wissenskarten enthalten das Wissen dabei aber nicht selbst, sondern verweisen lediglich darauf.
WissenslandkarteStrukturkapital, HumankapitalWissenslandkarten dienen der schnellen Erfassung zentraler Wissensgebiete eines bestimmten Themas oder eines Unternehmens (Bereiches) und sind meist grafisch umgesetzt und stellen somit eine Methode zur Repräsentation von Wissen dar (Visualisierungstechniken).
WissensmeetingStrukturkapital, HumankapitalBesprechung, in der gezielt neues Wissen entwickelt oder bestehendes Wissen transferiert wird (Kommunikationsförderung). Sichtbares Ergebnis eines Wissensmeetings ist das Wissensprotokoll, das die gemeinsame Entwicklung von Organisationswissen dokumentiert.
Wissensorientiertes Mitarbeitergespräch (MAG)Strukturkapital, HumankapitalZur Verbesserung des Wissensmanagements bietet es sich an, die Wissensmanagement-Ziele auf die einzelnen Mitarbeiter herunter zu brechen und in individuelle Zielvereinbarungen zu überführen. Methode des Kompetenzmanagements, bei dem Wissensziele und wissensorientiertes Verhalten in ein übliches MAG miteinbezogen werden.
WissensstafetteStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalMethode zur Wissensbewahrung ausscheidender oder stellenwechselnder Experten oder Führungskräfte durch systematische Weitergabe von erfolgsrelevantem Erfahrungs- und Prozesswissen
WissensstrukturkartenStrukturkapitalspezielle Art von Wissenskarten, die die Struktur eines Wissensgebietes abbilden
WissenswerkstattStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalMethode der Kommunikationsförderung, die durch das Bieten einer Plattform für den Erfahrungsaustausch das kooperative Erfahrungslernen zwischen Unternehmen verschiedener Branchen (oder verschiedener Teams innerhalb eines Unternehmens) fördern soll.
WissenswörterbuchStrukturkapital, HumankapitalEin Wissenswörterbuch stellt die unternehmensspezifischen Bezeichnungen und/oder Fachbegriffe und deren Interpretation zusammen, um eine einheitliche Sprache zu erreichen.
WorkflowmanagementsystemeStrukturkapitalGroupwaretools, die speziell zur Planung, Steuerung und Überwachung von Arbeitsabläufen dienen. Eignet sich besonders für gut strukturierte und repetitive Tätigkeiten und Abläufe. Spätere Nachvollziehbarkeit, Konkretisierung von expliziten sowie impliziten Wissen. Häufig mit Dokumenten-Management-Systemen (DMS) oder Content-Management-Systemen (CMS) kombiniert.
Yellow PagesStrukturkapital, HumankapitalYellow Pages sind Wissensträgerkarten, die als Verzeichnis interner Experten dienen (Expertenverzeichnis).
6-3-5 Methode (nach Bernd Rohrbach)HumankapitalBei der Durchführung dieser Kreativitätstechnik entstehen insgesamt 108 Ideen, welche von individuellen Gedanken bis hin zu in Kooperation geformten Ideen reichen.
Action LearningHumankapitalAction Learning (engl. Bezeichnung) ist eine erfahrungsorientierte Lern- und Problemlösungsmethode in Teamarbeit, die direkt in den Arbeitsprozess integriert wird. Lernen und Handeln sind zu einer Einheit verschmolzen.
Brainstorming RevisitedHumankapitalBei dieser Kreativitätstechnik handelte es sich um eine abgewandelte Version des klassischen Brainstormings. Sie unterstützt die Ideenentwicklung und Bewertung von Einzelpersonen und Gruppen.
CoachingHumankapitalCoaching ist eine Form der lernpartnerschaftlichen Beziehung (Lernpartnerschaft), bei der ein erfahrener Mitarbeiter (Coach) einen im Thema unerfahreneren Mitarbeiter (Coachee) mit dem Ziel des Erfahrungstransfers und ggf. Netzwerkaufbaus bei seiner individuellen Weiterentwicklung professionell begleitet.
FeedbacktechnikenHumankapitalFeedbacktechniken sind Methoden, die in der Personalentwicklung eingesetzt werden, um Mitarbeitern, Führungskräften und Teams Rückmeldung und Einschätzung über ihr (soziales) Verhalten, ihre Leistung und dessen/deren Konsequenzen zu liefern. Mitarbeiter wollen und müssen für ihre erbrachte Leistung und Anstrengung wahrgenommen und entsprechend gewürdigt werden. Aus diesem Grund ist Feedback geben eine zentrale Führungsaufgabe.
GespraechstechnikenHumankapitalUnter Gesprächstechniken werden Methoden zusammengefasst, die einem konstruktiven und fruchtbaren Gesprächsablauf dienen sollen und die beim persönlichen Wissenstransfer oder zu Problemlösungszwecken zwischen Mitarbeitern angewendet werden.
Individuelle LernmethodenHumankapitalIndividuelle Lernmethoden unterstützen die persönliche Weiterentwicklung des Mitarbeiters durch den Erwerb, den Ausbau und/oder den Erhalt von Kompetenzen (Fähigkeiten und Fertigkeiten), die zur Bewältigung beruflicher Anforderungen notwendig sind. Individuelle Lernmethoden sind als besondere Form von Methoden der Wissens- und Kompetenzentwicklung Teil des Kompetenzmanagements.
Klassisches BrainstormingHumankapitalKreativitätstechnik zur Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in der Gruppe.
Knowledge CaféHumankapitalMethode zur Kommunikationsförderung, bei der in informellen Diskussionsrunden der freie, intensive Gedanken- und Ideenaustausch rund um eine Kernfrage gefördert wird.
KompetenzmanagementHumankapitalKompetenzmanagement dient dazu strategisch relevante Kompetenzen zu identifizieren, deren Auf- und Ausbau zu unterstützen sowie Transparenz über vorhandene Kompetenzen herzustellen.
KompetenzportfolioHumankapitalMethode des Kompetenzmanagements, bei der eigenen Kompetenzen nach Qualität und Nützlichkeit visualisiert werden.
KreativitätstechnikHumankapitalKreativitätstechniken unterstützen Problemlösungsverfahren und die Generierung von Ideen und neuem Wissen.
LernpartnerschaftHumankapitalEine Lernpartnerschaft ist ein freiwilliger temporärer Zusammenschluss von mehreren Personen mit dem Ziel, mit und voneinander zu lernen. So kann eine Lernpartnerschaft im Rahmen eines längerfristigen Aus- und Weiterbildungsprogramms (ergänzende Methode) oder als Wissenstransfermethode zw. unterschiedlich weit entwickelten Mitarbeitern zum Einsatz kommen.
LernsprintHumankapitalAgile, kollaborative Lernmethode, mit deren Hilfe eine Gruppe oder ein Team in relativ kurzer Zeit definierte Lernziele erreicht und in Form von kurzen, wiederholten Sequenzen pragmatische Lösungen für anstehende Problemstellungen findet (Teamarbeit).
LerntagebuchHumankapitalEin Lerntagebuch ist ein wissens- und erfahrungssicherndes Artefakt, das die optimale Gestaltung des individuellen Lernprozesses unterstützt indem das Gelernte, sowie Erfahrungen und typische Anwendungsszenarien schriftlich und chronologisch dokumentiert und reflektiert werden.
MetaphernanalyseHumankapitalDie Metaphernanalyse ist ein Kreativitätstechnik, die bei der Kommunikation und beim Transfer von implizitem Wissen hilft, indem unbewusste Wissensstrukturen sichtbar gemacht werden.
MetaplantechnikHumankapitalDie Metaplantechnik ist eine demokratisch orientierte Methode des schriftlichen und dadurch visualisierten Diskutierens, die eingesetzt wird, wenn in Gruppen Informationen gesichtet, Assoziationen gebildet, ein Brainstorming durchgeführt, Planungs- und Entscheidungsprozesse visualisiert und transparent geklärt werden sollen. Sie zählt somit zu den Kreativitätstechniken.
Methoden zur Wissensbewahrung ausscheidender MitarbeiterHumankapitalDie zumeist gesprächsorientierten Methoden zur Wissensbewahrung helfen, das Wissen und die Erfahrung ausscheidender Mitarbeiter für das Unternehmen zu sichern.
Methoden zur Wissens- und KompetenzentwicklungHumankapitalUnter Methoden zur Wissens- und Kompetenzentwicklung fallen alle Maßnahmen (des Personalmanagements) zum Aufbau, Erhalt und Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen (Fähigkeiten und Fertigkeiten), die zur Bewältigung beruflicher Anforderungen notwendig sind. Methoden zur Wissens- und Kompetenzentwicklung sind Teil des Kompetenzmanagements.
MikroartikelHumankapitalDer Mikroartikel sind wissens- und erfahrungssichernde Artefakte, die der kurzen und prägnanten Dokumentation bspw. von Meetings dienen.
MikrolernenHumankapitalMethode zum gesteuerten Erwerb, Ausbau und Erhalt von Basiskompetenzen. Der eher informell geprägte Lernprozess ist durch möglichst kurze, selbst wählbare und/oder gestaltbare Lerneinheiten charakterisiert.
Mind MappingHumankapitalKreativitätstechnik zum visuellen Strukturieren von Ideen und Wissensgebieten durch Einzelpersonen und Gruppen. MindMaps sind wie auch Wissensstrukturkarten und Argumentationskarten grafische Darstellungen von Textelementen.
Morphologischer KastenHumankapitalDer Morphologische Kasten ist eine Kreativitätstechnik zur systematischen Analyse komplexer Aufgaben- und Problemstellungen. Durch das strukturierte Zerlegen in abgegrenzte Teilaspekte und Merkmalsausprägungen werden mögliche Varianten des betrachteten Gegenstandes identifiziert, die wiederum durch vielfältiges Kombinieren zur innovativen Ideenfindung führen können.
PlanspielHumankapitalPlanspiele bilden reale Organisationsvorgänge in einem Spielsetting nach. Üblicherweise spielen mehrere Teilnehmer bzw. Gruppen gegeneinander oder kooperieren (Teamarbeit). Dabei wird der Zyklus von Informations-, Spiel- und Analysephase mehrmals durchgespielt, um systematisch Lerneffekte zu erzielen. Aus WM-Sicht interessant ist die Verbindung von erfahrungsorientiertem Lernen und kognitiver Abstraktion.
QualitätszirkelHumankapitalAls Qualitätszirkel oder Lernwerkstatt werden Arbeitsgruppen verstanden, die gemeinsam Verbesserungsvorschläge ausarbeiten (Teamarbeit) und für einen Best Practice Transfer im Unternehmen sorgen (Qualitätsmanagement).
ReizwortanalyseHumankapitalDie Reizwortanalyse ist eine Kreativitätstechnik, die dabei hilft die Gedanken von gängigen Denkwegen weg auf neue Pfade zu führen und dabei neue Verknüpfungen und Zusammenhänge zu schaffen.
SchnittstellenworkshopsHumankapitalSchnittstellenworkshops dienen der Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit (Teamarbeit) und sorgen für Transparenz und Verständnis.
StorytellingHumankapitalStorytelling ist ein wissens- und erfahrungssichernder Prozess, bei dem mit Hilfe von Erfahrungsgeschichten (engl. Learning Histories) komplexes, informelles Erfahrungswissen (z.B. stilles, nicht bewusstes Wissen) erfasst und weitergegeben wird.
WissensmanagerHumankapitalEin Wissensmanager ist eine Person im Unternehmen, dessen Aufgabe die Unterstützung des Wissensmanagements ist. Im Idealfall sehen sich alle Mitarbeiter als „Wissensmanager“.
WissenszirkelHumankapitalMethode der Kommunikationsförderung, bei der sich interessierte Personen zu einer bestimmten Themenstellung mit dem Ziel der erfahrungsbasierten Wissensentwicklung und Wissensweitergabe, aber auch Innovationsfindung freiwillig zusammenfinden. Der Begriff des Wissenszirkels ist dem Zirkelbegriff untergeordnet und lässt sich von anderen Zirkelformen (z.B. Erfahrungszirkel oder Qualitätszirkel) abgrenzen.
BarcampBeziehungskapital, HumankapitalMethode der Kommunikationsförderung, bei der die Teilnehmenden zu einer ergebnisoffenen Veranstaltung ohne eine im Vorfeld festgelegte Agenda gehen. Stattdessen bestimmen sie den Inhalt des Barcamps selbst, um den innovativen Informations- und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen und Problemen anzuregen.
BeziehungsmanagementBeziehungskapitalBeziehungsmanagement umfasst alle Ansätze, die darauf abzielen langfristig gute Beziehungen zu den Stakeholdern des Unternehmens (z.B. Kunden, Mitarbeiter, Behörden) zu führen.
Blue PagesBeziehungskapital, HumankapitalBlue Pages sind Wissensträgerkarten, die als Verzeichnis externer Experten dienen (Expertenverzeichnis).
Graue BeraterstäbeBeziehungskapital, HumankapitalGraue Beraterstäbe bestehen aus ehemaligen Mitarbeitern, die auch nach ihrer Pensionierung weiter beratend für das Unternehmen tätig sind, sodass ihr Wissen durch den bestehend bleibenden Erfahrungsaustausch dem Unternehmen nutzbar bleibt. Besonders geeignet für Graue Beraterstäbe sind Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung und/oder Betriebszugehörigkeit.
MentoringBeziehungskapital, HumankapitalMentoring ist wie Coaching eine Form von lernpartnerschaftlicher Beziehung (Lernpartnerschaft), die jedoch längerfristig angelegt ist. Man versteht darunter die Förderung und Begleitung des Entwicklungsprozesses einer Person durch einen lebenserfahrenen Experten im Sinne eines wohlwollenden Förderers.
MessestandBeziehungskapital, HumankapitalMessestände können durch den gezielten Austausch mit externen Akteuren zur Förderung des intellektuellen Kapitals genutzt werden.
Open SpaceBeziehungskapital, HumankapitalOpen Space ist eine Methode zur Kommunikationsförderung und unterstützt - insbesondere von größeren Gruppen - im Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Mitarbeiterversammlung) den kreativen Wissens- und Erfahrungsaustausch.
Speed MentoringBeziehungskapital, HumankapitalVariante des klassischen Mentoring, die ratsuchende Mitarbeiter kurzfristige dabei unterstützt ihr Potenzial zu erkunden. Diese lernpartnerschaftliche Beziehung (Lernpartnerschaft) beschränkt sich auf kurze Gesprächssequenzen während eines Speed Mentoring Events.
UnternehmenszeitungBeziehungskapitalEine Unternehmenszeitung dient der Vermittlung wichtiger Informationen an die Stakeholder des Unternehmens (Mitarbeiter, Kunden etc.). Dabei ist der Einsatz verschiedener Medien denkbar.
WissensmarktBeziehungskapital, HumankapitalDer Wissensmarkt ist eine Methode zur Kommunikationsförderung und unterstützt neben dem formellen vor allem den informellen Austausch und die Vermittlung von Wissen und Informationen und die Bildung des Wir-Gefühls (Teamarbeit).
Working out Loud (WoL)Beziehungskapital, HumankapitalWorking out Loud (WoL) bietet einen Weg um Beziehungen aufzubauen, die einem helfen ein selbstgestecktes Ziel zu erreichen, eine Fähigkeit zu entwickeln oder ein neues Thema zu entdecken. Im Vordergrund stehen dabei das Networking mit einer menschlichen Note und das Teilen eigener Inhalte in diesem erweiterten Netzwerk, das über 12 Wochen aufgebaut wird.
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