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Soziale Netzwerkanalyse (SNA)

Eigenschaften Methode/Tool
WM-Kernaktivitätenerzeugen, speichern
TOM-ModellMensch, Technik, Organisation
Intellektuelles KapitalStrukturkapital, Beziehungskapital
WM-GestaltungsfelderOrganisation, IT, Führung, Unternehmenskultur, Personal
AnsprechpartnerRonald Orth
KurzbeschreibungVisualisierungstechnik, die im Rahmen des Managements sozialer Netzwerke eingesetzt werden kann, um die Strukturen in sozialen Systemen wie Organisationen oder informellen Netzwerken zu untersuchen. Im Gegensatz zur Beziehungslandkarte/Egozentrischen Beziehungslandkarte können die Akteure nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Teams, Organisationseinheiten und ganze Organisationen sein.
Synonyme

Ziele

Rahmenbedingungen

Vorgehensweise

1. Zieldefinition, Klärung des Umfangs und der Rahmenbedingungen
2. Aufbauplanung und Datenerhebung
3. Datenanalyse und Visualisierung
4. Interpretation der Analyseergebnisse
5. Ableitung und Umsetzung von Folgeaktivitäten

Beispiel der Vernetzung einer MitarbeiterIn zur Illustration der Perspektive einer Sozialen Netzwerkanalyse

Das Organigramm zeigt, dass MitarbeiterIn X in hierarchisch unbedeutender Position steht. Die SNA eröffnet ein anderes Bild. Die Diagnose mit der Frage «Von wem holen Sie sich Rat für wichtige technische Fragestellungen» ergibt, dass MitarbeiterIn X sowohl von Linienmanagern als auch von Fachkräften am meisten um Rat gefragt wird (zehn Verbindungen zu anderen Personen). Die gestrichelten Kreise in Abbildung 2 zeigen drei Sub-Netzwerke in der Abteilung, wo Mitarbeiter intensiver miteinander, aber nicht untereinander kommunizieren. MitarbeiterIn X schlägt eine Brücke zwischen allen drei Sub-Netzwerken.

Weiterführende Informationen

Ähnliche Methoden/Varianten/Synergieeffekte