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Methoden nach den Kapitalarten des intellektuellen Kapitals

Die Filtermöglichkeiten für die Methoden und Werkzeuge werden beim Klick auf die jeweiligen Icons erläutert.

Hintergrundinformationen zum Intellektuellen Kapital:

Das Intellektuelle Kapital bezeichnet alle für die Geschäftstätigkeit wichtigen immateriellen Faktoren. Die Unterscheidung von drei Arten des Intellektuellen Kapitals hat sich mittlerweile als Standard herausgestellt.

  • Humankapital ist der Oberbegriff für Kompetenzen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen der einzelnen Mitarbeiter. Das Humankapital einer Organisation umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die die einzelnen Mitarbeiter in die Organisation einbringen. Es ist im Besitz des Mitarbeiters und verlässt mit ihm die Organisation.
  • Strukturkapital ist der Oberbegriff für alle Strukturen, die die Mitarbeiter einsetzen, um in ihrer Gesamtheit die Geschäftstätigkeit durchzuführen, also um produktiv und innovativ zu sein. Das Strukturkapital ist im Besitz der Organisation und bleibt auch beim Verlassen einzelner Mitarbeiter weitgehend bestehen.
  • Beziehungskapital ist der Oberbegriff für alle Beziehungen zu organisationsexternen Gruppen und Personen, die in der Geschäftstätigkeit genutzt werden (können).

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SeiteIntellektuelles KapitalKurzbeschreibung
AbonnementsStrukturkapitalAbonnements unterstützen bei der Informationsbereitstellung, bei der der Nutzer die Informationsquellen und -intervalle selbst bestimmt, um bei Neuerungen automatisch informiert zu werden.
ArbeitsgestaltungsmaßnahmenStrukturkapital, HumankapitalZu Arbeitsgestaltungsmaßnahmen gehören alle Ansätze, die durch Änderungen der Routine-Tätigkeiten zu Lerneffekten beim Mitarbeiter führen (z.B. Job Rotation).
BenchmarkingStrukturkapital, BeziehungskapitalBenchmarking ist der qualitative u/o. quantitative Vergleich (z.B. zwischen Unternehmen), mit dem Ziel gute Praktiken zu identifizieren und das Lernen der Organisation zu fördern.
Best PracticeStrukturkapitalAls Good oder Best Practice (dt. gute oder beste Praktiken) werden bewährte Vorgehensweisen verstanden, die mit dem Ziel der unternehmensweiten Anwendung gesammelt werden.
ChecklistenStrukturkapitalChecklisten dienen der Arbeitserleichterung für wiederkehrende Abläufe. Checklisten sind ein Instrument zur Standardisierung von Prozessen.
CommunitiesStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalCommunities sind informelle, meist abteilungsübergreifende Gruppen mit gemeinsamem inhaltlichen Fokus. Sie können gezielt für Aufbau und Verbreitung neuen Wissens genutzt werden.
DatenbankenStrukturkapitalDatenbanken werden genutzt, um strukturierte Informationsmengen für Mitarbeiter schnell zugänglich zu machen. Einsatzzwecke, Umfänge, Tools und Technologien sind dabei vielfältig.
DebriefingsStrukturkapital, HumankapitalDebriefings oder Erfahrungssicherungsworkshops dienen der Reflektion von Projekten (o.ä.), um aus Fehlern zu lernen und gute Praktiken für Folgeprojekte nutzbar zu machen.
DiskussionsforenStrukturkapital, BeziehungskapitalIn Diskussionsforen wird ein – meist problemorientierter – strukturierter Informationsaustausch auf elektronische Weise abgebildet.
DokumentvorlagenStrukturkapitalDokumentvorlagen sind ein Instrument zur Unterstützung der Standardisierung von Prozessabläufen und dienen der strukturierten Speicherung von Wissen und Informationen.
EntscheidungsbäumeStrukturkapital
ExpertenverzeichnisStrukturkapital, HumankapitalIn Expertenverzeichnissen (auch Gelbe Seiten) werden Kontaktinformationen und Kompetenzbeschreibungen von Mitarbeitern gesammelt, um schnell die richtigen Ansprechpartner zu finden.
FAQStrukturkapital, BeziehungskapitalFrequently asked questions (FAQ) bieten schnelle Standardantworten auf häufig aufkommende Fragestellungen in Unternehmen.
GroupwareStrukturkapitalGroupware unterstützt die Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen. Dazu gehören Anwendungen für die Organisation von eMails, Aufgaben, Terminen oder Kontakten.
HandbuchStrukturkapitalHandbücher enthalten standardisiertes Wissen zur Anwendung in der Organisation. Sie dienen der Wissenssicherung und als Nachschlagewerke.
IdeenmanagementStrukturkapitalUnter Ideenmanagement werden Ansätze zur Generierung neuen Wissens für verbesserte Abläufe oder Produktinnovationen verstanden.
Info CenterStrukturkapitalInfo Center sind Räume zur Unterstützung des informellen Austauschs und zur unternehmensweiten Verbreitung von Informationen (z.B. Kaffeeräume mit Informationswänden).
Information MappingStrukturkapitalBei der Information-Mapping-Technik handelt es sich um eine Methode zur Analyse, Gliederung und Darstellung von Informationen.
InformationsportalStrukturkapitalEin Informationsportal stellt Informationen aus unterschiedlichsten Quellen in einer einheitlichen Benutzeroberfläche zur Verfügung.
KommunikationsstrukturierungStrukturkapitalAnsätze der Kommunikationsstrukturierung sorgen für eine Verbesserung der Kommunikation durch Schaffung transparenter Regeln z.B. für Besprechungen, Berichtswesen oder eMails.
LeitbildStrukturkapital, HumankapitalEin Leitbild bietet Orientierung für Mitarbeiter bzgl. Verhaltensweisen, Werten, Normen und Zielen des Unternehmens.
Management by Knowledge ObjectivesStrukturkapital, HumankapitalZur Verbesserung des Wissensmanagements bietet es sich an, die Wissensmanagement-Ziele auf die einzelnen Mitarbeiter herunter zu brechen und in individuelle Zielvereinbarungen zu überführen.
MethodenframeworkStrukturkapitalMethodenframeworks sind auf einander abgestimmte, unternehmensspezifische Methodensammlungen zur Erreichung der Unternehmensziele (z.B. Toyota Produktionssystem).
OrganisationsanweisungenStrukturkapitalOrganisationsanweisungen sind verbindliche Regelungen für Prozesse innerhalb eines Unternehmens und standardisieren das Wissen über Abläufe.
ProzessassistentStrukturkapitalProzessassistenten sind IT-Tools, die Prozesswissen transparent machen, indem sie bspw. eine Navigation durch die Prozesslandschaft erlauben und Dokumente bereitstellen und vernetzen.
Raum ManagementStrukturkapital, BeziehungskapitalRaum Management bedeutet die bewusste Gestaltung und Anordnung von Räumen im Unternehmen zur Unterstützung der Kommunikation und des Wissenstransfers.
Selbsterklärende OrdnerstrukturStrukturkapitalDas Ziel einer „selbsterklärenden Ordnerstruktur“ besteht darin, Dateiablagen so zu standardisieren, dass sich Mitarbeiter schnell in ihnen zurecht finden.
SuchmaschinenStrukturkapitalSuchmaschinen für die unternehmensinterne Anwendung unterstützen das Finden relevanter Informationen im Datenbestand verschiedener Quellen des Unternehmens.
SzenariotechnikStrukturkapitalIn Szenario-Workshops werden in einem strukturierten Kommunikationsprozess Zukunfstmodelle erarbeitet. Die Gruppe besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Organisationsbereiche, die zunächst eine Leitfrage formulieren. Im nächsten Schritt werden Einflußfaktoren identifiziert und im Hinlick auf ihre zukünftige Entwicklung vernetzt. Das Ergebnis der Vernetzung sind Szenarios.
VisualisierungstechnikenStrukturkapitalVisualisierungstechniken dienen der Aufbereitung komplexer Informationen mit dem Ziel der Veranschaulichung und der einfachen Verteilung.
WikisStrukturkapital, HumankapitalWikis sind IT-Tools zur gemeinsamen Pflege von Informationen. In der Regel haben alle Mitarbeiter gleichberechtigt Zugriff und sind Autoren und Konsumenten gleichermaßen.
WissensbilanzStrukturkapital, Beziehungskapital, HumankapitalDie Wissensbilanz ist ein strategisches Steuerungs- und Controlling-Instrument für das Management des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens.
WissenslandkarteStrukturkapitalWissenslandkarten dienen der schnellen Erfassung zentraler Wissensgebiete eines bestimmten Themas oder eines Unternehmens (Bereiches) und sind meist grafisch umgesetzt.
Action Learning/Aktionsbasiertes LernenHumankapitalAction Learning (engl. Bezeichnung) ist eine Lern- und Problemlösungsmethode, die direkt in den Arbeitsprozess integriert wird.
CoachingHumankapitalBeim Coaching begleitet ein erfahrener Mitarbeiter (Coach) einen im Thema unerfahreneren Mitarbeiter mit dem Ziel des Erfahrungstransfers und ggf. Netzwerkaufbaus.
ErfahrungsgeschichtenHumankapitalErfahrungsgeschichten (engl. Learning Histories) sind in Erzählform aufbereitete Erfahrungen und dienen dem internen Erfahrungstransfer und der Teilung guter Praktiken.
GespraechstechnikenHumankapitalUnter Gesprächstechniken werden Methoden zusammengefasst, die beim persönlichen Wissenstransfer oder zu Problemlösungszwecken zwischen Mitarbeitern angewendet werden.
Graue BeraterstäbeHumankapitalGraue Beraterstäbe bestehen aus ehemaligen Mitarbeitern, die auch nach ihrer Pensionierung weiter beratend für das Unternehmen tätig sind. damit Ihr Wissen dem Unternehmen nutzbar bleibt. Besonders geeignet für Graue Beraterstäbe sind Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung und/ oder Betriebszugehörigkeit.
KompetenzmanagementHumankapitalKompetenzmanagement dient dazu strategisch relevante Kompetenzen zu identifizieren, deren Auf- und Ausbau zu unterstützen sowie Transparenz über vorhandene Kompetenzen herzustellen.
KreativitätstechnikHumankapitalKreativitätstechniken unterstützen Problemlösungsverfahren und die Generierung von Ideen und neuem Wissen.
Methode zur WissensbewahrungHumankapitalDie zumeist gesprächsorientierten Methoden zur Wissensbewahrung helfen, das Wissen ausscheidender Mitarbeiter für das Unternehmen zu sichern.
MikroartikelHumankapitalDer Mikroartikel ist eine Methode zur kurzen und prägnanten Dokumentation bspw. von Meetings.
PlanspieleHumankapitalPlanspiele bilden reale Organisationsvorgänge in einem Spielsetting nach. Üblicherweise spielen mehrere Teilnehmer bzw. Gruppen gegeneinander oder kooperieren. Dabei wird der Zyklus von Informations-, Spiel- und Analysephase mehrmals durchgespielt, um systematisch Lerneffekte zu erzielen. Aus WM-Sicht interessant ist die Verbindung von erfahrungsorientiertem Lernen und kognitiver Abstraktion.
QualifizierungsmaßnahmenHumankapitalUnter Qualifizierungsmaßnahmen fallen alle klassischen Instrumente (z.B. Schulungen) des Personalmanagements zum Auf- und Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen.
QualitätszirkelHumankapitalAls Lernwerkstatt oder Qualitätszirkel werden Arbeitsgruppen verstanden, die gemeinsam Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und für einen Best Practice Transfer im Unternehmen sorgen.
SchnittstellenworkshopsHumankapitalSchnittstellenworkshops dienen der Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit und sorgen für Transparenz und Verständnis.
TeamarbeitHumankapitalTeamarbeit fördert den Wissenstransfer zwischen Mitarbeitern und kann als bewusstes Instrument zur Verteilung von relevantem Wissen genutzt werden.
WissensmanagerHumankapitalEin Wissensmanager ist eine Person im Unternehmen, dessen Aufgabe die Unterstützung des Wissensmanagements ist. Im Idealfall sehen sich alle Mitarbeiter als „Wissensmanager“.
WissensmarktHumankapitalDer Wissensmarkt ist eine Methode zur Vermittlung von Wissen und Informationen und kann in Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Mitarbeiterversammlungen) eingesetzt werden.
WissenswörterbuchHumankapitalEin Wissenswörterbuch stellt die unternehmensspezifischen Bezeichnungen und/oder Fachbegriffe und deren Interpretation zusammen, um eine einheitliche Sprache zu erreichen.
BeziehungsmanagementBeziehungskapitalBeziehungsmanagement umfasst alle Ansätze die darauf abzielen langfristig gute Beziehungen zu den Stakeholdern des Unternehmens (z.B. Kunden, Mitarbeiter, Behörden) zu führen.
MessestandBeziehungskapitalMessestände können durch den gezielten Austausch mit externen Akteuren zur Förderung des intellektuellen Kapitals genutzt werden.
Open SpaceBeziehungskapital, HumankapitalOpen Space ist eine Methode zur Wissensgenerierung und -teilung in größeren Gruppen im Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Mitarbeiterversammlung).
UnternehmenszeitungBeziehungskapitalEine Unternehmenszeitung dient der Vermittlung wichtiger Informationen an die Stakeholder des Unternehmens (Mitarbeiter, Kunden etc.). Dabei ist der Einsatz verschiedener Medien denkbar.
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